Criminal Compliance in der EU

Compliance spielt bislang vor allem in den nationalen Rechtsordnungen eine Rolle, ist jedoch von Land zu Land von sehr unterschiedlicher Bedeutung. Daher hat das europäische Recht eine zentrale Funktion in Bezug auf die Vereinheitlichung von Compliance durch supranationale Vorgaben. So ist Compliance vor allem im Kartellrecht, im Außenwirtschaftsrecht und im Versicherungs- und Finanzmarktrecht bereits fest verankert.

Abhängig vom Umfang der europäischen Gesetzgebungskompetenzen ist das Tätigwerden der EU zwar limitiert, in den letzten Jahren ist jedoch ein zunehmender Ausbau von Compliance-relevanten Vorgaben zu beobachten. Für das Standardwerk zu Criminal Compliance, das „Handbuch Criminal Compliance“ (hrsg. von Thomas Rotsch), wird hierfür ein systematischer und praxisorientierter Überblick über die relevanten Regelungen und Entwicklungen erstellt.

Leitung: Dr. Marc Engelhart
Projektlaufzeit: seit 2014
Projektsprache(n): Deutsch
Rechtsordnung(en): EU-Recht